Insolvenz: Ära von USV Neulengbach endet Schwerer Schlag für den österreichischen Frauenfußball
Der frühere Serienmeister USV Neulengbach (Bezirk St. Pölten) steht vor dem finanziellen Aus. Wie der Verein mitteilte, wird nach Ostern ein Insolvenzantrag eingebracht. Damit geht eine prägende Ära im österreichischen Frauenfußball zu Ende.
Zwischen 2003 und 2014 dominierte Neulengbach die Liga mit zahlreichen Meistertiteln und Cup-Erfolgen, zudem erreichte man 2014 das Champions-League-Viertelfinale. Spielerinnen wie Manuela Zinsberger und Nina Burger prägten diese Zeit.
Seit 2015 verschärften sich jedoch die finanziellen Probleme, insbesondere nach dem Tod von Klubchef Bruno Mangl (2017). Fehlende Sponsorengelder verhinderten zuletzt auch die Lizenzierung für die kommende Bundesliga-Saison. Obmann Thomas Wirnsberger spricht von einer „schweren, aber notwendigen Entscheidung“.
Ob der Tabellenachte die laufende Saison beenden kann, ist offen. Parallel arbeitet der Verein an einem Neustart, um zumindest den Nachwuchs- und Amateurbetrieb der Männer langfristig zu sichern.
Fotos: Ö-News Sport Archiv/ St. Öllerer
- Sportanlage in Neulengbach
- Der USV spielte auch einmal in Sitzenberg ein Testspiel.
- Die erfolgreiche Mannschaft und letzte Meister 2014


