Ensemble Wien spielte im Schloss Sitzenberg Wiener Philharmoniker begeisterten im Schloss Sitzenberg
Einen musikalischen Hochgenuss erlebten die Besucher im Schloss Sitzenberg, als das „Ensemble Wien“ mit vier Mitgliedern der weltberühmten Wiener Philharmoniker zu Gast war.
Zu Beginn begrüßte Gustav Dressler die zahlreichen Gäste und sprach über die Bedeutung des Schlosses als Schulstandort. Gleichzeitig dankte er Direktorin Monika Schneier-Blesl für ihr Engagement und die gute Zusammenarbeit.
Einen interessanten historischen Einblick gab Merle Bieber vom Institut für Jüdische Geschichte Österreichs. Sie berichtete über die ehemaligen Besitzer des Schlosses, insbesondere über Baronin Springer, geborene Rothschild. Diese musste das Schloss während der NS-Zeit verkaufen, bevor sie es 1951 an die Republik Österreich veräußerte. In weiterer Folge wurde hier eine Höhere Bundeslehranstalt eingerichtet.
Musikalisch boten Michael Bladerer (Kontrabass), Daniel Froschauer (Violine), Raimund Lissy (Violine) und Michael Strasser (Viola) ein Konzert auf höchstem Niveau. Neben bekannten Werken standen auch selten gespielte Stücke auf dem Programm, darunter der „Uhlanenmarsch“ von Maria Anna von Stubenberg.
Das Publikum zeigte sich von der Darbietung begeistert und dankte den Künstlern mit langanhaltendem Applaus. Für viele Besucher war es eine besondere Freude, wieder Mitglieder der Wiener Philharmoniker im Schloss Sitzenberg erleben zu können. Bereits Anfang der 2000er-Jahre gastierte dort das Philharmonia-Nonett unter der Leitung des Philharmonikers Erich Schagerl und sorgte für unvergessliche Konzertabende.
Fotos: Ö-News/ St. Öllerer
- Kerstin Mayer konnte die Musiker im Namen des Kulturvereines begrüßen.
- Gustav Dressler
- Merle Biber
- Michael Bladerer
- Raimund Lissy
- Michael Strasser
- Daniel Froschauer













