Die Wiener Austria ist wieder gestolpert! WSG Tirol entführt drei Punkte aus Wien - Nach Niederlage weiter die rote Laterne für die Veilchen
Die Wiener Austria wollte nach den zuletzt kräfteraubenden Europacupspielen unbedingt wieder einen Erfolg in der Meisterschaft feiern. Gegen die WSG Tirol schien die Gelegenheit günstig, doch am Ende setzte es im eigenen Stadion eine bittere 0:1-Niederlage. Damit bleiben die Veilchen in der Bundesliga weiter hinter den eigenen Erwartungen zurück.
Die Partie begann ohne großes Tempo. Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab, wobei die Tiroler in der Anfangsphase etwas mehr vom Spiel hatten. Klare Torchancen blieben allerdings Mangelware. Einmal traf die WSG Tirol die Torstange, auf der anderen Seite scheiterte Reinhold Ranftl aus aussichtsreicher Position am Tiroler Schlussmann Salko Hamzic.
Auch danach blieb das Spiel über weite Strecken farblos. Große Möglichkeiten waren auf beiden Seiten kaum zu sehen, sodass es mit einem 0:0 in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen zunächst wenig. Dann folgte für die Austria jedoch die kalte Dusche. Nach einem Corner von Baden Frederiksen kam Marco Boras zum Kopfball. Johannes Handl konnte den Ball zwar noch mit dem Körper vor der Linie abblocken, doch beim Nachschuss war Murray zur Stelle und setzte den Ball aus kurzer Distanz und spitzem Winkel zum 0:1 ins Tor (66.).
Die Austria musste nun mehr riskieren und versuchte in der Schlussphase, zumindest noch den Ausgleich zu erzielen. Doch die Offensive der Veilchen blieb an diesem Abend weitgehend harmlos. Zählbares wollte nicht mehr gelingen.
Am Ende feierte die WSG Tirol einen überraschenden Auswärtssieg und nahm drei Punkte aus Wien mit. Bei den Austria-Fans machte sich der Frust breit – beim Abgang der Mannschaft gab es Pfiffe.
Für die Wiener Austria verschärft sich damit die schwierige Situation in der laufenden Meisterschaft. Nach den jüngsten Ergebnissen stehen die Veilchen zunehmend unter Druck. Sollte die Mannschaft nicht bald wieder in die Erfolgsspur finden, dürfte auch die Position von Trainer Stephan Helm zunehmend zum Thema werden.
Fotos: Ö-News Sport/ St. Öllerer









































