Austria ist bereit für die nächste Runde in der Conference League bilder und Bericht vom Abschlusstraining und Presskonferenz in Wien
Das erste Heimspiel im Europacup steht an. Die Wiener Austria harrt der Dinge, die da kommen werden. Soll heißen: das Rückspiel gegen den FK Liepāja aus Lettland. Beim Hinspiel hat man sich mit einem 2:0-Sieg eine hervorragende Ausgangssituation geschaffen. Mit dem 5:0-Sieg gegen den Wiener Sport-Club am Sonntag hat man außerdem noch zusätzlich Selbstvertrauen getankt. Dreifach-Torschütze Johannes Eggestein scheint ebenfalls in Form zu sein.
Als Trainer Stephan Helm am Mittwoch-Vormittag zum Training auf dem Nebenplatz der Generali Arena bat, war Abwehrchef Aleksandar Dragović der große Abwesende. Er hatte bei einem Zweikampf am Sonntag eine Gehirnerschütterung erlitten und musste den Platz verlassen.
Im Training war bereits zu erkennen, dass der Austria-Trainer im Rückspiel verstärkt auf das Spiel gegen den Ball und auf Balleroberungen in der gegnerischen Hälfte setzen will. Alle waren mit Feuereifer bei der Sache. Jeder Spieler will morgen spielen und zeigen, wie er der Mannschaft dabei helfen kann, die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Conference League zu erreichen.
Beim Medientermin bestätigte Austria-Trainer Stephan Helm, dass Aleksandar Dragović im Rückspiel gegen den FK Liepāja nicht zum Einsatz kommen wird. Auch für den angeschlagenen Philipp Wisinger kommt ein Start noch zu früh. Bis auf die Langzeitverletzten Romeo Vucic Sakaria und Botić steht dem Trainerteam jedoch der gesamte Kader zur Verfügung.
Trotz des 2:0-Vorsprungs aus dem Hinspiel will die Wiener Austria auf Sieg spielen. „Wir schauen, was uns der Gegner anbietet, und diese Räume werden wir bespielen“, erklärte Helm auf Anfrage von Ö-News.
Auch Florian Wustinger machte deutlich, dass sich die Veilchen nicht auf dem Vorsprung ausruhen wollen: „Nach dem 2:0 wollen wir zunächst die Null halten und dann mit gezielten Nadelstichen das Spiel gewinnen.“
Fotos: Ö-News Sport/ St. Öllerer










