ÖFB-Frauen Cup: Austrianerinnen holen ersten Titel
Vor der Rekordkulisse von 4.600 Zuschauerinnen und Zuschauern am neu renovierten Sportclub-Platz krönten sich die Frauen von FK Austria Wien Frauen zum Cupsieger. Unter den Fans befanden sich auch zahlreiche Spieler der Herrenmannschaft, die gemeinsam mit den Veilchenfrauen den Titel feiern wollten.
Von Beginn an dominierte die Austria das Finale gegen FC Red Bull Salzburg Frauen. Angriff um Angriff rollte auf das Salzburger Tor zu, doch Torfrau Michaela Fischer sowie das nötige Quäntchen Glück verhinderten zunächst den frühen Rückstand. Carina Wenninger und Yvonne Weilharter vergaben dabei hochkarätige Chancen auf die Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild kaum. Die Wienerinnen drängten weiter auf das Tor, ein Weitschuss landete allerdings nur an der Latte. Schließlich musste eine Standardsituation die Entscheidung bringen: Katharina Schiechtl setzte sich im Strafraum energisch durch und köpfte den Ball zum vielumjubelten 1:0 für die Austria ins Netz. Der Sportclub-Platz verwandelte sich daraufhin in ein violettes Tollhaus.
Die jungen Salzburgerinnen fanden in der Schlussphase kaum mehr Mittel gegen die routinierte Defensive der Wienerinnen. Angeführt von Kapitänin Carina Wenninger, Torschützin Katharina Schiechtl und Virginia Kirchberger brachte die Austria den Vorsprung souverän über die Zeit. In der Nachspielzeit wurde die RB-Torfrau Fischer wegen Torraub ausgeschlossen. Da das Wechselkontigent schon ausgeschöpft war, musste eine Feldspielerin ins Tor. Aber es blieb beim verdiente 1:0 Sieg der Veilchen.
Nach dem Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen mehr. ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll überreichte die Cup-Trophäe, ehe in Hernals eine violette Party begann.
Austria: Pal – Wenninger, Schiechtl, Kirchberger – Schöffel, Pfattner, Weiss, Weilharter – Škorvánková (Strode 72.), Uka (Šišić 80.), Triendl (Schneeberger 90+4.)
Tor: Schiechtl (52.)
Wiener Sport-Club-Platz, 4600 Fans, Schiedsrichterin Olivia Tschon
Fotos: Ö-News Sport/ St. Öllerer







































