Austria am Scheideweg. Showdown gegen Baník Ostrava Ortlechner: "nicht gackern - mehr ackern!"
Am Mittwochvormittag, kurz vor Mittag, absolvierten die Veilchen ihr Abschlusstraining vor dem entscheidenden Rückspiel gegen Baník Ostrava in der 3. Runde der Conference-League-Qualifikation. Nach der 3:4-Niederlage im Hinspiel muss die Austria nicht nur gewinnen – am besten mit mindestens zwei Toren Unterschied, um eine Verlängerung oder gar ein Elfmeterschießen zu vermeiden.
Zum Trainingsbeginn waren auch Sportvorstand Jürgen Werner, Finanzvorstand Harald Zagiczek sowie Sportdirektor Manuel Ortlechner auf dem Platz. Die beiden Vorstände richteten vor versammelter Mannschaft ein paar Worte an die Spieler – Botschaft: Der Erfolg ist nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich von enormer Bedeutung für den Verein.
Bei der anschließenden Pressekonferenz zeigte sich Ortlechner optimistisch:
„Nach dem schwachen Spiel am Sonntag haben die Jungs die Möglichkeit, es gleich wieder besser zu machen. Wir haben alles gut aufgearbeitet und wissen, was zu tun ist.“
Trainer Stephan Helm betonte, dass sein Team fokussiert und voller Vorfreude auf das Heimspiel sei:
„Der Gegner ist auf Augenhöhe. Wenn wir ins Spiel kommen, können wir Ostrava große Probleme bereiten. Aber wir dürfen ihnen auch nicht erlauben, ins Rollen zu kommen – da müssen wir dagegenhalten. Wir wissen, wo wir ihnen wehtun können. Gleichzeitig müssen wir in der Konterabsicherung hellwach bleiben und dürfen nicht blind nach vorne stürmen.“
Auf eine Frage von ÖE-News sagte Ortlechner abschließend:
„Es wird wichtig sein, einen kühlen Kopf zu bewahren. Weder im Erfolg noch in der Niederlage darf man sich von Emotionen treiben lassen. Wir wissen, wo wir den Hebel ansetzen müssen – jetzt müssen wir die Antworten am Platz geben.“
Mit einem Augenzwinkern zitierte er noch einen ehemaligen Mitspieler:
„Weniger gackern – mehr ackern!“
Fotos: Ö-News/ St. Öllerer








