Sofortiges Hausverbot nach Derbyvorfall! Gegenstand traf eine Fotografin am Kopf – Platzwunde.
Beim gestrigen Derby gab es kurz nach dem 0:2 in der 42. Minute einen unschönen Vorfall. Während die Spieler auf dem Feld jubelten, flog ein Gegenstand auf die Tartanbahn und traf eine Fotografin, die gerade ihrer Arbeit nachging.
Wie die Polizei feststellte, war es ein abgebrannter Rauchkörper. Die Wiener Austria reagierte sofort auf diesen Vorfall. Aufgrund der vielen Bilder und Videos, welche die Besucher des Sektor E der Austria zur Verfügung gestellt hatten, konnte der Übeltäter rasch ausgemacht werden.
Die Wiener Austria sprach noch gestern ein Hausverbot (Stadionverbot bei Heimspielen) aus. Weiters wird die Vereinsführung ein bundesweites Stadionverbot bei der Bundesliga beantragen.
Die Austria bedauerte den Zwischenfall und nahm noch gestern Kontakt mit der Fotografin auf. Sie hatte zum Glück keine Gehirnerschütterung. Laut Kurier musste sie aber wegen einer fünf Zentimeter langen Platzwunde im Krankenhaus ambulant behandelt werden.
In einer Aussendung teilte Pressesprecher Christoph Pflug mit: „So etwas hat bei uns keinen Platz, gegen jegliche Art solcher Ausschreitungen ging die Austria schon bisher rigoros vor und wird es auch in Zukunft so machen!“
„Die Austria möchte sich nochmals bei allen bedanken, die zur raschen Aufklärung beigetragen haben und Bilder und Videos zur Verfügung gestellt haben“, so Pflug abschließend.
Bilder: Viktoria Öllerer und Archiv
- So ein Rauchkörper, Größe einer Bierdose traf die junge Frau.
- Vor und nach dem Spiel war es großteils ruhig. Einige Unverbesserliche gab es aber trotzdem.
- Nach dem Abbrennen dieser Nebelkörper flog einer auf die Fotografin.
- Immer wieder illegale Pyrotechnik
- Nicht nur die Sicht wird behindert. Für Sportler und Zuseher ist dieser Rauch sicher nicht gesund.




