Bezirksübergreifende Feuerwehrübung in Gemeinlebarn
Am Samstag stand in Gemeinlebarn eine gemeinsame Feuerwehrübung im Mittelpunkt. Insgesamt fünf Feuerwehren aus der Umgebung nahmen an der realitätsnahen Übung teil. Ziel war es, die Zusammenarbeit bei einem größeren Einsatzereignis zu trainieren und die Abläufe zwischen den Feuerwehren zu optimieren.
Als Übungsannahme wurde ein Brand auf einem PKW-Abstellgelände angenommen. Das Feuer hatte bereits auf mehrere Fahrzeuge sowie auf ein angrenzendes Feld übergegriffen. Zusätzlich wurden mehrere eingeschlossene Personen im Einsatzbereich angenommen, die von den Einsatzkräften gerettet werden mussten.
Für die Feuerwehren galt es daher, gleichzeitig mehrere Aufgaben zu bewältigen. Neben der Menschenrettung und der Brandbekämpfung stellte vor allem die Löschwasserversorgung eine besondere Herausforderung dar. Das benötigte Wasser musste über Feldbrunnen bezogen werden, die mehrere hundert Meter vom Brandobjekt entfernt liegen.
An der Übung beteiligt waren neben der FF Gemeinlebarn auch die Feuerwehren Hilpersdorf (Bez. PL), Sitzenberg, Reidling und Thallern (Bez. TU). Insgesamt standen 41 Feuerwehrmitglieder mit acht Fahrzeugen im Übungseinsatz.
Nach Abschluss der Übung wurden die einzelnen Einsatzabläufe gemeinsam besprochen. Dabei wurden auch Punkte aufgezeigt, bei denen noch Verbesserungsbedarf besteht. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in die weitere Ausbildung der Feuerwehren einfließen.
Übungsleiter Michael Redl von der FF Gemeinlebarn unterstrich die Bedeutung solcher gemeinsamen Übungen: Gerade bei größeren Einsätzen sei eine gute Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren entscheidend. Die Feuerwehren müssten auch bei bezirksübergreifenden Einsätzen gemeinsam an einem Strang ziehen, um Menschen in Not rasch und effizient helfen zu können.
Fotos: Ö-News/ Elias Weigel

















