Grafenwörth: Flurbrand neben der S33 Feuerwehren verhinderten Übergreifen auf Waldstück
Ein Flurbrand entlang der S33 sorgte am Donnerstagnachmittag (30. Juli) für einen größeren Feuerwehreinsatz. Aufgrund der starken Rauchentwicklung und einer zunächst unklaren Einsatzörtlichkeit wurden die Freiwilligen Feuerwehren Grafenegg, Theiß, Gedersdorf, Jettsdorf und Grafenwörth alarmiert.
Dank genauer Informationen eines Mitarbeiters der Autobahnmeisterei konnte das Hilfeleistungsfahrzeug HLFA 3 der Feuerwehr Grafenwörth den Brand rasch lokalisieren. Unmittelbar nach dem Eintreffen begannen die Einsatzkräfte mit einem Löschangriff unter Einsatz von drei Strahlrohren. Die nachrückenden Feuerwehren stellten die Wasserversorgung sicher und bekämpften mit Schanzwerkzeug die verbliebenen Glutnester im Boden.
„Wir konnten das Feuer direkt an der ersten Baumreihe des angrenzenden Waldstücks aufhalten und so einen weit größeren Schaden abwenden“, berichtet Pressesprecher Manfred Ploiner. Gleichzeitig appelliert er an die Bevölkerung: „Hitze und Trockenheit begünstigen die Eskalation solcher Brände. Wir können daher nur aufrufen, mit offenem Feuer – und seien es nur Zigarettenstummel – sehr vorsichtig umzugehen.“
Nachdem die Flammen gelöscht waren, wurden die betroffenen Flächen weiter gekühlt und der Boden sorgfältig nach Glutnestern kontrolliert. Im Anschluss reinigten die Feuerwehrmitglieder im Feuerwehrhaus die eingesetzten Geräte und Fahrzeuge.
Für die Feuerwehr Grafenwörth war der Einsatztag damit jedoch noch nicht beendet. Nur wenige Minuten später wurden die Einsatzkräfte erneut alarmiert – diesmal zu einem Verkehrsunfall auf der S5. Nach einer raschen Lageerkundung stellte sich jedoch heraus, dass kein Einsatz der Feuerwehr erforderlich war, sodass der Alarm wieder aufgehoben werden konnte.
Fotos: BFKDO Krems/ Manfred Wimmer





