Trotz 36 Grad: Bevölkerung hielt ihrer Feuerwehr die Treue
SITZENBERG. Temperaturen von deutlich über 36 Grad machten das diesjährige Feuerwehrfest der FF Sitzenberg zu einer schweißtreibenden Angelegenheit. Dennoch ließen sich die Besucherinnen und Besucher die gute Stimmung nicht verderben und sorgten dafür, dass das traditionelle Fest auch heuer wieder ein voller Erfolg wurde.
Den Auftakt bildete am Samstag der beliebte „Junior Action Day“. Während die Erwachsenen die Hitze spürten, hatten die Kinder sichtlich ihren Spaß. Für die nötige Abkühlung sorgte die Feuerwehr mit einer Sprühanlage sowie einem improvisierten Planschbecken aus einer Steckleiter. Höhepunkt war die Verlosung des Tretfeuerwehrautos, das Luis Otzlberger aus dem Ortsteil Neustift gewann. Zum Abschluss spendierte Feuerwehrkommandant Klaus Linder allen Kindern ein Eis.
Am Abend übernahm der Musikverein Sitzenberg-Reidling beim Dämmerschoppen die musikalische Unterhaltung. Mit den etwas angenehmeren Abendtemperaturen füllte sich das Festgelände neben dem Schlossteich zusehends. Viele Gäste genossen die stimmungsvolle Atmosphäre und verbrachten einen gemütlichen Sommerabend bis weit nach Einbruch der Dunkelheit.
Auch der Sonntag lockte zahlreiche Besucher zum Frühschoppen und Mittagstisch. Besonders beliebt waren die Grillhendl, Koteletts und die hausgemachten Mehlspeisen aus der Kaffeebar. Auch vegetarische Gäste kamen mit Feuerflecken und Spinatknödeln auf ihre Kosten.
Als am Nachmittag die Schlussverlosung stattfand, brannte die Sonne noch immer erbarmungslos vom Himmel. Danach ließ man das Feuerwehrfest in geselliger Runde gemütlich ausklingen.
Die FF Sitzenberg zieht trotz der außergewöhnlichen Wetterbedingungen eine durchwegs positive Bilanz. Ein besonderer Dank gilt den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren sowie allen Gönnern, die mit ihren Sachspenden die Verlosung ermöglichten. Ihr Einsatz und ihre Treue machten das Feuerwehrfest 2026 einmal mehr zu einem gelungenen Fest der Gemeinschaft.
Fotos: Ö-News/ St. Öllerer















