Starkregen und Sturm verwüsten Teile der Gemeinde Würmla
WÜRMLA. Nach den Rekordtemperaturen der vergangenen Tage sorgte der Wetterumschwung am Mittwoch für schwere Unwettereinsätze in der Gemeinde Würmla. Heftiger Starkregen und stürmischer Wind führten zu zahlreichen Überflutungen. Mehr als 120 Feuerwehrmitglieder standen bis spät in die Nacht im Einsatz.
Innerhalb kurzer Zeit gingen in der Gemeinde Würmla (bez. Tulln) stellenweise bis zu 70 Liter Regen pro Quadratmeter nieder. Gemeinsam mit kräftigen Sturmböen führte der Starkregen zu erheblichen Überflutungen im Ortszentrum sowie in den Katastralgemeinden Anzing und Holzleiten.
Besonders betroffen war ein Geschäft im Ortszentrum, in dem das Wasser rund 30 Zentimeter hoch stand. Zahlreiche Keller, Hauseinfahrten und Garagen mussten von den Feuerwehren ausgepumpt werden. Auch die Sportanlage des SV Würmla blieb nicht verschont. Der Trainingsplatz sowie Teile des Hauptspielfeldes standen nach dem Unwetter unter Wasser.
Auch in Anzing und Holzleiten drang das Wasser in mehrere Gebäude ein und verursachte Schäden. Insgesamt standen acht Feuerwehren mit mehr als 105 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern im Großeinsatz. Bis spät in die Nacht arbeiteten die Einsatzkräfte daran, Gebäude auszupumpen, Verkehrswege zu sichern und die Folgen des Unwetters zu beseitigen.
Nach den außergewöhnlichen Hitzetagen zeigte sich der Wetterumschwung damit von seiner extremen Seite und bescherte den Einsatzorganisationen einen arbeitsreichen Abend.
Fotos: Ö-News/ St. Öllerer








