Bootsbergung auf der Donau Zwei herrenlose Boote entdeckt
Am Donnerstagvormittag ist es auf der Donau im Bereich Tulln und Zwentendorf an der Donau zu einem Feuerwehreinsatz wegen zweier herrenloser Boote gekommen. Gegen 10.30 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Zwentendorf zur Unterstützung der Freiwillige Feuerwehr Kleinschönbichl alarmiert. Die Feuerwehr Kleinschönbichl war zunächst zu einer Bootsbergung nahe der Rosenbrücke ausgerückt. Während das Einsatzboot zu Wasser gelassen und der Treppelweg kontrolliert wurde, ging die Meldung über ein weiteres herrenloses Boot auf Höhe Zwentendorf ein. Um die Strecke effizient absuchen zu können, wurde die Feuerwehr Zwentendorf nachalarmiert.
Nach einer Abstimmung teilten die Einsatzkräfte den Suchbereich auf. Die Feuerwehr Zwentendorf kontrollierte den Abschnitt vom Donaukraftwerk Altenwörth bis Kleinschönbichl, während die Feuerwehr Kleinschönbichl parallel dazu stromabwärts suchte.
Im Zuge der Maßnahmen konnten zwei Boote lokalisiert werden. Das erste befand sich auf Höhe Tulln und wurde von der Schifffahrtsaufsicht geborgen sowie im Hafen gesichert. Das zweite Boot wurde im Bereich des Industriepark Pischelsdorf entdeckt, wo es unter einem Schleppverband bei angelegten Großschiffen eingeklemmt war.
Da zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Boote auf der Donau befinden, unterstützte ein Polizeihubschrauber die Suche aus der Luft. Weitere Feststellungen konnten jedoch nicht gemacht werden.
Nach einer Lagebesprechung wurden die Großschiffe voneinander getrennt, wodurch das eingeklemmte Boot freikam. In weiterer Folge konnte es gemeinsam mit dem Feuerwehrboot der Feuerwehr Kleinschönbichl geborgen und im Hafen Kleinschönbichl gesichert werden.
Der Einsatz wurde nach rund zwei Stunden erfolgreich beendet. Alle eingesetzten Kräfte rückten anschließend wieder ein.
Foto: FF Zwentendorf






