Klein-LKW Zug mit drei PKW verunglückt Schwierige Bergung nach Unfall auf der S5
Utzenlaa/Tulln, 16. Juli 2025 – In den frühen Morgenstunden des Mittwochs wurde die Freiwillige Feuerwehr Utzenlaa kurz vor 1:00 Uhr von der Landeswarnzentrale Niederösterreich zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten auf der Schnellstraße S5, kurz vor der Abfahrt Tulln, alarmiert.
Ein ungarischer Klein-Lkw mit Sattelauflieger, der drei Fahrzeuge geladen hatte, war aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen. Dabei riss der Lkw rund 20 Meter Leitschiene aus der Verankerung, bevor das Fahrzeug schwer beschädigt im Straßengraben zum Stillstand kam. Die deformierte Leitschiene verkeilte sich zwischen dem Zugfahrzeug, dem Auflieger und der angrenzenden Böschung.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Lenker bereits vom Roten Kreuz erstversorgt worden. Glücklicherweise erlitt er nur leichte Verletzungen und konnte noch an der Unfallstelle entlassen werden.
Angesichts der Schwere des Unfalls forderte der Einsatzleiter der Feuerwehr Utzenlaa umgehend Unterstützung an. Die Freiwillige Feuerwehr Tulln-Stadt wurde nachalarmiert, da schweres Gerät für die Bergung benötigt wurde.
Noch vor dem Eintreffen der nachalarmierten Kräfte begannen die Kameraden der FF Utzenlaa mit der Sicherung der Unfallstelle. Mit einem Trennschleifer wurde die verkeilte Leitschiene vom Unfallfahrzeug gelöst und mithilfe des Krans aus dem Arbeitsbereich entfernt.
Im Anschluss konnte das Tullner Kranfahrzeug eingesetzt werden, um das stark beschädigte Zugfahrzeug vom Sattelauflieger zu trennen. Erst danach war es möglich, die drei geladenen Fahrzeuge sowie den Auflieger selbst schrittweise zu bergen. Die geborgenen Fahrzeuge wurden in weiterer Folge von den Feuerwehren Utzenlaa und Tulln auf einen nahegelegenen Abstellplatz gebracht und dort gesichert abgestellt.
Nach einem kräfteraubenden und über fünf Stunden andauernden Einsatz konnten alle eingesetzten Kräfte am frühen Morgen wieder in ihre Feuerwehrhäuser einrcken und die Einsatzbereitschaft wiederherstellen.
Der Vorfall zeigt erneut die enorme Einsatzbereitschaft und professionelle Zusammenarbeit der örtlichen Einsatzorganisationen – ein Dank gilt allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz in der Nacht.
Fotos: FF Utzenlaa








