Vizekanzler Andreas Babler zu Besuch in Tulln und Langenlebarn
TULLN/LANGENLEBARN. Am Dienstag, dem 25. August, besuchte Vizekanzler Andreas Babler die Garten Tulln. Geschäftsführer Franz Gruber führte den Vizekanzler persönlich durch die Anlage und zeigte dabei unter anderem jene Bereiche, in denen sich die Garten Tulln mit den Folgen von Hitze und zunehmender Trockenheit beschäftigt.
Wasserknappheit und längere Hitzeperioden würden auch für die Gartengestaltung neue Herausforderungen mit sich bringen, erklärte Gruber. Bereits vor drei Jahren wurde auf der Garten Tulln ein Bereich angelegt, der bewusst nicht bewässert wird. Zum Einsatz kamen ausschließlich robuste und trockenheitsverträgliche Pflanzen. Das Ergebnis zeigt, dass auch Gräser und Sträucher ohne regelmäßige Bewässerung gedeihen und blühen können.
„Wir müssen die Menschen einfach auf die neue Situation vorbereiten und ihnen Möglichkeiten aufzeigen, wie es trotz Klimawandel möglich ist, seinen eigenen Garten zu gestalten“, betonte Andreas Babler. Die Garten Tulln könne dabei als Beispiel für zukünftige Gärten und öffentliche Grünanlagen dienen.
Am Abend setzte Babler seinen Besuch im Florahof in Langenlebarn fort. Vor knapp 150 Besucherinnen und Besuchern sprach der Vizekanzler über die Schwerpunkte der Regierungsarbeit und die politischen Vorstellungen der SPÖ. Nach einem kurzen Eingangsstatement stellte sich Babler den Fragen des Publikums. Moderiert wurde der Abend von der SPÖ-Bezirksvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Doris Hahn.
Im Mittelpunkt der Diskussion standen unter anderem die Teuerung, die Gesundheitsversorgung, das Bildungssystem sowie das Thema Migration. Babler sprach sich dabei für „menschenrechtskonforme geordnete Maßnahmen“ aus. Menschen, die Unterstützung benötigen, sollten bei der Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt unterstützt werden. Gleichzeitig müssten Personen, die sich nicht integrieren wollten oder keinen rechtmäßigen Aufenthalt hätten, Österreich im Rahmen geordneter Verfahren wieder verlassen.
Nach dem offiziellen Teil nahm sich Babler noch Zeit für zahlreiche persönliche Gespräche und Fotowünsche. Der Abend dauerte dadurch bis in die späten Nachtstunden.
Foto: SPÖ/ David Pichler








