Shutdown-Festival in Zwentendorf: 15.000 Besucher und ruhiger Einsatzverlauf
Zwentendorf. Rund 15.000 Besucherinnen und Besucher kamen am Samstag, 8. August 2026, zum diesjährigen Shutdown-Festival auf das Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks in Zwentendorf. Bei Temperaturen von über 30 Grad sorgten Feuerwehr, Rotes Kreuz, Wasserrettung, Polizei, Notruf NÖ und Bezirkshauptmannschaft Tulln für die Sicherheit der Festivalgäste.
Die Freiwillige Feuerwehr Zwentendorf war mit umfangreichen Maßnahmen im Einsatz und leistete insgesamt mehr als 410 Einsatzstunden. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem Brandschutz bei den angrenzenden Feldern und Wiesen sowie auf den Zufahrts- und Verbindungswegen. Zusätzliche Löschwasserversorgungen wurden vorbereitet und ein Sonderfahrzeug mit Löschanlage eingesetzt.
Während des Festivals führten die Feuerwehrkräfte laufende Kontrollgänge durch. Dabei musste lediglich ein kleiner Flurbrand auf einer Wiese bekämpft werden. Weitere besondere feuerwehrrelevante Vorkommnisse blieben aus. Die Brandsicherheitswache wurde erst gegen 3:00 Uhr beendet, nachdem auch die letzten Besucher das Gelände verlassen hatten.
Auch das Rote Kreuz des Bezirks Tulln war mit einem umfangreichen Sanitätsdienst vertreten. Insgesamt 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren in zwei Schichten im Einsatz. Zwei Notärztinnen bzw. Notärzte standen für kritische Notfälle bereit, zusätzlich waren fünf Fußtrupps, drei mobile Bergetrupps sowie mehrere Rettungsfahrzeuge vor Ort.
Insgesamt wurden 238 Personen in der Sanitätshilfsstelle behandelt. Häufigste Gründe waren Migräne und kleinere Verletzungen. Sieben Patientinnen und Patienten mussten zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Alle übrigen konnten nach der Versorgung vor Ort wieder auf das Festivalgelände entlassen werden.
Die Einsatzorganisationen zogen insgesamt eine positive Bilanz. Trotz der großen Besucherzahl und der hohen Temperaturen verlief das Festival aus Sicht von Feuerwehr und Rotem Kreuz erfreulich ruhig. Besonders hervorgehoben wurde die gute und reibungslose Zusammenarbeit zwischen Veranstalter und den beteiligten Blaulichtorganisationen.
Fotos: RK Atzenbrugg/ Heiligeneich und FF Zwentendorf





