SPÖ Zeiselmauer-Wolfpassing verteidigt Gebührenerhöhung und ruft zur Zusammenarbeit auf
Nach der Kritik der Volkspartei Zeiselmauer-Wolfpassing an den beschlossenen Gebührenerhöhungen hat nun Bürgermeisterin Regina Blondiau-Köllner Stellung bezogen und die Hintergründe der Anpassungen erläutert. In der jüngsten Gemeinderatssitzung verlas sie einen Text zur Wassergebührengebarung und betonte, dass die Anpassungen bereits seit dem Vorjahr intensiv vorbereitet worden seien.
Laut der Bürgermeisterin wurden die Gebühren sowohl im Finanzausschuss als auch bei einem fraktionellen Treffen im Frühjahr – noch vor der Gemeinderatssitzung – ausführlich behandelt. Zusätzlich sei auf Wunsch der Gemeindevertretung ein Vergleich mit den Gebühren der umliegenden Gemeinden durchgeführt worden. Dieser habe ergeben, dass sich die nun beschlossenen Tarife in einer vergleichbaren Größenordnung bewegen und den örtlichen Gegebenheiten von Zeiselmauer-Wolfpassing entsprechen.
Darüber hinaus wandte sich Blonidiau-Köllner mit einem Schreiben an die ÖVP-Fraktion, in dem sie zu einer konstruktiven Zusammenarbeit aufrief.
Als Grund für die Gebührenerhöhungen nennt die Gemeinde, dass zahlreiche Tarife über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren nicht angepasst wurden. Dieser Zeitraum fällt in die Amtszeit der ÖVP-geführten Gemeindeverwaltung von 2013 bis 2025. Die nun beschlossenen Anpassungen sollen die Gebühren wieder an die tatsächlichen Kosten und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anpassen.
Foto: Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing
- Bgm. Regina Blondiau-Köllner
