ÖVP kritisiert geplante Gebührenerhöhungen in Zeiselmauer-Wolfpassing Bürgermeisterin Blondiau-Köllner in der Kritik
ZEISELMAUER-WOLFPASSING – Deutliche Kritik übt die ÖVP Zeiselmauer-Wolfpassing an den jüngsten Budgetplänen der SPÖ-geführten Gemeindeführung. Im Mittelpunkt der Kritik stehen geplante Gebührenerhöhungen sowie die aus Sicht der Volkspartei fehlende Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte.
Geschäftsführender Gemeinderat Martin Pircher (ÖVP) wirft der SP-Bürgermeisterin Regina Blondiau-Köllner vor, die Belastungen für die Bevölkerung weiter zu erhöhen, während notwendige Einsparungen ausbleiben würden. Besonders kritisch sieht die ÖVP die geplanten Anpassungen bei den Friedhofsgebühren, der Wasserbereitstellungsgebühr in der Katastralgemeinde Zeiselmauer sowie bei den Aufschließungsabgaben.
Nach Ansicht der Volkspartei müssten gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten Ausgaben stärker an die verfügbaren Einnahmen angepasst werden. Stattdessen würden die Bürgerinnen und Bürger durch höhere Abgaben zusätzlich belastet.
Zudem bemängelt die ÖVP Verzögerungen bei wichtigen Infrastrukturmaßnahmen. Als Beispiele werden der Ausbau der Wasserversorgung sowie die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik genannt. Diese Projekte seien für die Entwicklung der Gemeinde von großer Bedeutung und dürften nicht aufgeschoben werden.
Pircher kritisiert darüber hinaus die generelle Ausrichtung der Gemeindeführung und spricht von einem fehlenden Zukunftsplan für die Gemeinde. Die ÖVP kündigt an, sich weiterhin für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger einzusetzen und die Gemeindearbeit konsequent an deren Bedürfnissen auszurichten.
Fotos: Gemeinde Zeiselmauer-Wolfpassing
- Bgm. Regina Blondiau-Köllner
- GGR Martin Pircher

