VPNÖ verteidigt Gesundheitsreform und Notarzt-Konzept Kritik an SPÖ vor ihrem Parteitag
Die Volkspartei Niederösterreich hat am Mittwoch in St. Pölten das neue Notarztstützpunkt-Programm verteidigt. Gemeinsam mit Notfallmedizinern verteidigte VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner den Gesundheitsplan 2040+ und kritisierte gleichzeitig die SPÖ-Niederösterreich scharf.
Künftig soll es in Niederösterreich 21 bodengebundene Notarztstützpunkte, drei nachtflugtaugliche Notarzthubschrauber sowie 86 modern ausgestattete Rettungswagenstützpunkte geben. Gleichzeitig sollen Notfallsanitäter mehr Kompetenzen erhalten.
Zauner betonte: „Nichts tun ist mit dem Ziel einer nachhaltigen, gesicherten und flächendeckenden Gesundheitsversorgung in Niederösterreich keine Option.“ Der Gesundheitsplan 2040+ sei von über 50 Fachleuten ausgearbeitet und parteiübergreifend beschlossen worden.
Der ärztliche Direktor des LK Scheibbs, Alexander Egger, sieht die Reform positiv: „Die Welt hat sich weiterentwickelt und der Rettungsdienst hat sich verbessert. Für mich ist diese Umstrukturierung stimmig und nicht bedrohlich.“
Auch Ronald Wielach erklärte: „Das Gesundheitssystem in Niederösterreich wird durch die geplanten Reformen keinesfalls schlechter.“
Scharfe Kritik übte Zauner an SPÖ-Landesrat Sven Hergovich. Dessen Kritik bezeichnete er als „inszeniertes Populismus-Donnerwetter“ vor dem SPÖ-Landesparteitag.
Fotos: Ö-News/ St. öllerer
- Matthias Zauner. VP-LandesGF.
- Dr. Alexander Egger vom KH Scheibbs
- Dr. Ronald Wielach vom KH Korneuburg



