Erinnerungskultur: Sichtbares Zeichen in Sitzenberg-Reidling gesetzt
Im Pfarrhof von Sitzenberg-Reidling trafen sich zahlreiche Interessierte, um sich intensiver mit dem Thema Erinnerungskultur auseinanderzusetzen. Bürgermeister Erwin Häusler begrüßte die Gäste sowie die Referentinnen und betonte die Bedeutung eines bewussten Umgangs mit der Geschichte.
Ursula Liebmann dankte Pfarrer Leopold für die Möglichkeit, die Veranstaltung im Pfarrhof abzuhalten, und erklärte den Ablauf des Abends.
Frau Merle Bieber vom Institut für Jüdische Geschichte Österreichs erläuterte die unterschiedlichen Zugänge zur Erinnerungskultur. Dabei ging sie auch auf die Unterschiede zwischen dem Heimatbuch Sitzenberg-Reidling und der Heimatchronik ein.
Katrina Petter von der niederösterreichischen Kulturabteilung stellte Projekte von „Kunst im öffentlichen Raum“ vor. Zudem erinnerte sie an das Mahnmal beim Mausoleum, das den Opfern des Widerstands gegen das NS-Regime gewidmet ist.
Auch Gabriele Ebmer vom örtlichen Kulturverein zeigte sich erfreut über die geplanten Projekte in Sitzenberg-Reidling. Gemeinsam mit der Kulturabteilung des Landes Niederösterreich, dem INJÖST, Treffpunkt Bibliothek und dem Kulturverein soll Erinnerungskultur künftig auf neue und lebendige Weise künstlerisch in der Gemeinde sichtbar gemacht werden.
Im Anschluss nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, bei Snacks und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen und Gedanken auszutauschen.
Fotos: Ö-News/ St. Öllerer





