Info-Abend zum Wertstoffsammelzentrum Sachliche Diskussion über Zukunft des Standorts
SITZENBERG-REIDLING – Interessierte Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung zum Info-Abend rund um das Thema Wertstoffsammelzentrum. Organisiert wurde die Veranstaltung von den SP-Gemeinderätinnen Gudrun Totschnig und Anne Erwand-Wollner in Kooperation mit der Mitmachregion Niederösterreich „Mittendrin“, gefördert durch die Österreichische Gesellschaft für politische Bildung.
Unter den Teilnehmern befanden sich auch Bürgermeister Erwin Häusler sowie Gemeinderäte von ÖVP, SPÖ und FPÖ. Die fachliche Moderation übernahm Stephanie Steyrer.
Nach der Begrüßung durch Gudrun Totschnig führte Anne Erwand-Wollner in den Ablauf des Abends ein. In der ersten Phase wurden gemeinsam vorbereitete Flipcharts erarbeitet, auf denen die Vor- und Nachteile eines Verbleibs des Abfallsammelzentrums in Reidling sowie einer möglichen Verlegung nach Trasdorf gegenübergestellt wurden.
Im Anschluss hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in Kleingruppen ihre persönlichen Sichtweisen einzubringen. Rund 40 Minuten lang wurde intensiv diskutiert, bevor die Ergebnisse im Plenum präsentiert wurden. Dabei standen vor allem Bedenken und Sorgen, aber auch konkrete Lösungsvorschläge im Mittelpunkt.
Ein zentrales Anliegen der Anwesenden war der Wunsch nach Transparenz: Der Gemeinderat von Sitzenberg-Reidling soll fraktionsübergreifend alle relevanten Fakten, Zahlen und Daten vor einer geplanten Volksbefragung offenlegen. Außerdem soll den Bürgerinnen und Bürgern der Ablauf in einem vom GVA Tulln betriebenen Sammelzentrum vorgestellt werden.
Die Veranstaltung wurde insgesamt als gelungen bewertet, hätte sich jedoch noch mehr Besucherinnen und Besucher verdient. Besonders hervorgehoben wurde der sachliche Austausch, der ohne Emotionen geführt wurde und Raum für unterschiedliche Meinungen bot.
Fotos: Ö-News/ St. Öllerer
- Gudrun totschnig u. Anne Erwabd-Wollner (r)
- Moderatorin Stephanie Steyrer





