Langenlebarner Black Hawk im Assistenzeinsatz
Seit dem 24. April unterstützt das Bundesheer intensiv die Löscharbeiten beim großflächigen Waldbrand im Lesachtal. Im Einsatz stehen mehrere Hubschrauber – darunter Maschinen des Typs Leonardo AW169 aus Aigen im Ennstal, Agusta Bell 212 sowie der leistungsstarke S-70 Black Hawk vom Fliegerhorst Langenlebarn. Ergänzt wird der Einsatz durch ein Tanklöschfahrzeug am Boden.
Vor allem der Black Hawk aus Langenlebarn nimmt dabei eine besondere Rolle ein: Als einziger eingesetzter Hubschrauber kann er einen Löschbehälter mit einem Fassungsvermögen von rund 3.000 Litern transportieren und damit besonders effizient zur Brandbekämpfung aus der Luft beitragen.
Die bisherige Bilanz des Lufteinsatzes in Kärnten ist beachtlich: In rund 45 Flugstunden wurden mehr als 616 Tonnen Wasser und Material ins Einsatzgebiet geflogen. Allein die 564.750 Liter Löschwasser entsprechen etwa 3.700 gefüllten Badewannen oder rund 141 Tanklöschfahrzeugen. Zusätzlich wurden über 51 Tonnen an Material transportiert.
Seit dem 25. April ist das Bundesheer auch in der Steiermark im Einsatz. Am Mühlbacherkogel unterstützte ein Hubschrauber des Typs Agusta Bell 212 die Löscharbeiten und brachte in etwa fünf Flugstunden rund 20.550 Liter Löschwasser gezielt ins Brandgebiet ein.
„Das Bundesheer steht den Einsatzkräften und der Bevölkerung verlässlich bei den Waldbränden zur Seite. Mehr als 616 Tonnen an Wasser und Material in Kärnten zeigen, welchen Beitrag unsere Luftstreitkräfte leisten. Entscheidend ist die enge Zusammenarbeit mit Feuerwehren und Behörden, damit die Hilfe rasch dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Ich bedanke mich für den unermüdlichen Einsatz unserer Soldaten und der dort eingesetzten Einsatzkräfte, die für die Sicherheit unserer Bevölkerung immer bereit sind“, betonte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.
Foto: Ö-News Archiv/ St. Öllerer
- Black Hawk S70
- AW 169 Leonardo
- Augusta Bell AB 212


