Startschuss für Katastrophenschutzplan in Sitzenberg-Reidling GR Franz: Krisenvorsorge im Ernstfall wird ausgearbeitet
In der Gemeinde Sitzenberg-Reidling wurde ein wichtiger Schritt in Richtung umfassender Krisenvorsorge gesetzt. Der zuständige Zivilschutzbeauftragte GR Günther Franz lud alle Mitglieder des Gemeinderates sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bürgerservices und des Bauhofs zu einem ersten Arbeitstreffen ein. Ziel ist die Erstellung eines Katastrophenschutzplans für die Gemeinde.
Grundlage für die Ausarbeitung bildet eine umfassende Gefahren- und Risikoanalyse. Zur fachlichen Unterstützung wurde Alois Zink beigezogen. Er verfügt über langjährige Erfahrung in Stabsabteilungen im Bereich Katastrophenschutz und wird die Gemeinde bei der Erstellung und Evaluierung des Katastrophenschutzplans begleiten, so SP-Gemeinderat Franz.
In den kommenden Wochen werden die erhobenen Daten in ein System des Zivilschutzverbandes eingepflegt. Auf Basis der daraus gewonnenen Ergebnisse sollen spezifische Einsatzpläne für unterschiedliche Szenarien ausgearbeitet werden. Denn klar ist: Ein Starkregenereignis – wie es die Region zuletzt erlebt hat – erfordert andere Maßnahmen als etwa ein Blackout oder ein Chemieunfall.
Um im Ernstfall rasch und koordiniert handeln zu können, sollen die ausgearbeiteten Pläne im Rahmen von Stabsübungen getestet werden. Dabei werden mögliche Schwachstellen analysiert und in das Gesamtkonzept eingearbeitet. Entscheidend wird im Ernstfall vor allem das reibungslose Zusammenspiel aller Einsatzkräfte unter Einbindung der Bevölkerung sein.
Nach Fertigstellung der Katastrophenschutzpläne sind entsprechende Übungen mit dem Katastrophenschutzstab vorgesehen. Darüber hinaus ist auch ein groß angelegter Übungsalarm geplant: In einer rund achtstündigen Simulation soll der Ernstfall realitätsnah durchgespielt werden. Die Bevölkerung wird darüber selbstverständlich rechtzeitig informiert, um Missverständnisse zu vermeiden.
Fotos: Günther Franz


