Neuer VAR-Partner fix – Österr. Bundesliga sichert sich neues System Das System komme in der Deutschen Bundesliga und der Primera Division zum einsatz
Ab der kommenden Saison übernimmt die Sportec Solutions AG die technische Umsetzung des Systems. Das in München ansässige Unternehmen ist ein Joint Venture der Deutschen Fußball Liga und verfügt über internationale Referenzen. Die Technologie kommt unter anderem in der Bundesliga, der La Liga, der Liga Portugal sowie der Major League Soccer zum Einsatz.
Der Vertrag zwischen Liga, Verband und dem neuen Dienstleister wurde über acht Saisonen abgeschlossen, wobei nach vier Jahren eine einmalige Ausstiegsoption für die Bundesliga vorgesehen ist.
Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer betonte, dass der VAR trotz anhaltender Diskussionen zu mehr Gerechtigkeit im Spiel beigetragen habe. Vor diesem Hintergrund hätten sich die Klubs auch in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten für die Fortführung entschieden. Mit Sportec Solutions stehe nun ein international erfahrener Partner zur Verfügung, der ein professionelles System für die Schiedsrichter bereitstelle.
Auch aus Sicht des ÖFB wird die langfristige Zusammenarbeit positiv bewertet. Referee-Department-Leiter Ali Hofmann verwies darauf, dass mit dem neuen Partner ein qualitativ umfassendes Gesamtpaket gefunden worden sei, das eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Schiedsrichterwesens sowie technischer Innovationen ermögliche.
Sportec-Solutions-CEO Christian Holzer sprach von einem „starken Zeichen für die Zukunft des professionellen Fußballs in Österreich“. Das Unternehmen werde den VAR in den kommenden acht Saisonen mit seinem Vieww-System umsetzen und damit Innovationen sowie nachhaltige Standards im Schiedsrichterbereich weiter vorantreiben.
Die Sportec Solutions AG gilt als international führender Anbieter datenbasierter und technologischer Lösungen für den Profifußball. Neben VAR-Systemen entwickelt das Unternehmen auch Sportdaten- und Plattformlösungen und unterstützt Ligen, Verbände und Klubs weltweit bei der Sicherstellung von Qualitäts- und Transparenzstandards.
Foto: Ö-News/ St. Öllerer
