„Schluss mit blockieren – Wien muss operieren“ VPNÖ startet Kampagne für NÖ-Patienten
Die Volkspartei Niederösterreich erhöht den Druck in der Debatte um die Behandlung niederösterreichischer Patientinnen und Patienten in Wiener Spitälern und startet eine landesweite Kampagne samt Unterschriftenaktion. Auch im Bezirk Tulln soll damit ein Schulterschluss mit Betroffenen erreicht werden.
Klubobmann Kurt Hackl kritisiert, dass Niederösterreicher trotz finanzieller Beiträge zunehmend in Wiener Krankenhäusern abgewiesen würden. Er verweist auf rund 500 Millionen Euro, auf die Niederösterreich für Behandlungen verzichte, sowie auf Steuerleistungen von Pendlern in Wien. Der Meldezettel dürfe bei medizinischer Versorgung keine Rolle spielen.
VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner sieht laut Umfragen breite Unterstützung für das Anliegen und fordert Wien auf, bestehende Vereinbarungen einzuhalten. Mit der Kampagne wolle man erreichen, dass Niederösterreicher nicht als „Patienten zweiter Klasse“ behandelt werden.
Die Landtagsabgeordneten Bernhard Heinreichsberger und Christoph Kaufmann betonen abschließend die Bedeutung der zahlreichen Pendler aus Niederösterreich, die in Wien arbeiten und Steuern zahlen. Sie verlangen eine rasche Klärung der Situation und bekräftigen die Forderung: Wien müsse die Versorgung von Gastpatienten sicherstellen.
Nähere Informationen, weitere Zahlen und Fakten sowie die Möglichkeit zur Unterstützung der
Unterschriftenaktion sind unter www.gastpatienten.at zu finden.
Foto: VPNÖ
- v.li.: Matthias Zauner, Christoph Kaufmann, Bernhatd Heinreichsberger und Kurt Hackl.
