VPNÖ kritisiert Bildungsminister Wiederkehr „Unfaire Ressourcenverteilung zulasten Niederösterreichs“
VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner und Bildungssprecher René Lobner kritisieren Bildungsminister Christoph Wiederkehr wegen aus ihrer Sicht unfairer Maßnahmen im Bildungsbereich. Bildung sei entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftschancen, betonen sie.
Niederösterreich gehe mit der Kinderbetreuungsoffensive unter Christiane Teschl-Hofmeister sowie 15 Hochschul- und Forschungsstandorten einen eigenständigen Weg. Kritik gibt es am „Chancenbonus“ für Schulen, von dem laut VPNÖ überproportional viele Wiener Schulen profitieren würden.
Die Partei fordert zudem den Erhalt der Sonderschulen und eine Wiedereinführung eines eigenen Lehrgangs für Sonderpädagogik. Lobner spricht sich gegen eine Kürzung von Latein zugunsten von KI-Unterricht aus und plädiert stattdessen für digitale Kompetenzen und Finanzbildung als fächerübergreifende Inhalte.
Abschließend betonen Zauner und Lobner, Niederösterreich werde bildungspolitische Benachteiligungen nicht akzeptieren.
Foto: Ö-News/ St. Öllerer
- VP-Geschäftsführer u. LTAbg. Matthias Zauner
- Bildungssprecher und VP LTAbg Rene Lobner


