Tulln: Bauarbeiten in Tulln bringen Straßensperren Das Rathaus teilt mit - Bau von Speicherkanal gegen bringen temporäre Straßensperren
Die Stadtgemeinde Tulln setzt im südlichen Stadtgebiet Maßnahmen gegen die zunehmenden Auswirkungen von Starkregen. Seit November 2025 wird in der Frauenhofner Straße – zwischen Egon-Schiele-Gasse und Konrad-Lorenz-Straße – sowie in der Robert-Stolz-Straße ein neuer Speicherkanal errichtet.
Hintergrund sind vermehrte Starkregen-Ereignisse, die das Kanalsystem an seine Kapazitätsgrenzen bringen. In der Folge kann Wasser nicht rasch genug abgeleitet werden, staut sich auf Straßen und kann im Extremfall auch in Gebäude eindringen. In Tulln war zuletzt insbesondere das südliche Stadtgebiet betroffen.
Temporäre Straßensperren und Umleitungen
Für die Bauarbeiten müssen betroffene Straßenabschnitte zeitweise gesperrt werden:
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Frauenhofner Straße: 23. Februar bis 13. März sowie 27. April bis 17. Juli 2026
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Robert-Stolz-Straße: 13. März bis 24. April 2026
Eine Umleitung wird über die Südumfahrung und die Staasdorfer Straße eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Anrainerinnen und Anrainer können ihre Liegenschaften grundsätzlich auch während der Bauzeit erreichen. Sollte die Zufahrt an einzelnen Tagen nicht möglich sein, informiert die ausführende Baufirma Swietelsky direkt.
Entlastung für großes Einzugsgebiet
Der neue Speicherkanal soll künftig das Oberflächenwasser eines großen Teils des südlichen Tullns auch bei Starkregen besser ableiten und zugleich das Kanalnetz bis zur Kläranlage entlasten. Bürgermeister Peter Eisenschenk verweist darauf, dass das Thema zuletzt bei der „Tulln Tour 2024“ mehrfach angesprochen worden sei. Mit dem Projekt sei nun eine konkrete Lösung umgesetzt worden.
Auch der für Kanal und Wasser zuständige Gemeinderat Jürgen Schneider bezeichnet den Bau als zentrale Maßnahme aus dem Regenwassermanagement-Konzept der Stadt. Ziel sei es, die Bevölkerung besser zu schützen und das gesamte Kanalsystem nachhaltig zu stärken.
Digitaler Leitungskataster als Planungsgrundlage
Grundlage für die gezielte Umsetzung ist ein in den vergangenen zehn Jahren aufgebauter digitaler Kanalleitungskataster. Dieses System liefert Echtzeitdaten über Auslastung und Zustand des Kanalnetzes und ermöglicht dadurch punktgenaue Optimierungsmaßnahmen – wie nun den Bau des Speicherkanals.
Foto: Ö-News Archiv/ St. Öllerer
- Mitteilung des Tullner Rathauses
