Keine zusätzlichen Polizeiplanstellen für Tulln Trotz einstimmiger Resolution im Gemeinderat stößt man beim Innenminister auf taube Ohren
Der Gemeinderat der Stadt Tulln hat im Dezember einstimmig eine Resolution an Innenminister Gerhard Karner beschlossen, in der eine Aufstockung der Planstellen bei der Polizeiinspektion Tulln gefordert wird. Anlass dafür ist das anhaltende Bevölkerungswachstum der Stadt und der damit verbundene steigende Aufgabenbereich der Polizei.
Kritik an der bisherigen Entwicklung kommt von FPÖ-Stadtparteiobmann, Stadtrat und Landtagsabgeordnetem Andreas Bors. Er verweist darauf, dass die Zahl der Polizeiplanstellen in Tulln trotz wachsender Einwohnerzahl unverändert geblieben sei. Dies stelle aus seiner Sicht eine Benachteiligung der Stadt dar, insbesondere im Vergleich zu anderen niederösterreichischen Bezirksstädten.
Bors führt dazu einen Vergleich der Einwohner-Polizisten-Relation an. In Tulln komme ein Polizist auf rund 550 Einwohner, während das Verhältnis in Städten wie Korneuburg, Mistelbach oder Krems bei etwa 420 bis 460 Einwohnern pro Polizist liege.
Der FPÖ-Politiker fordert daher vom Innenminister konkrete Maßnahmen und eine Umsetzung der einstimmig beschlossenen Resolution des Tullner Gemeinderats, um die personelle Ausstattung der Polizeiinspektion Tulln zu verbessern.
Foto: FPÖ
