McDonald’s plant Übersiedlung – E&S baut neu Tulln stärkt Wirtschaftsstandort - Langenrohr verliert Kommunaleinnahmen
In Tulln setzt sich der wirtschaftliche Aufwärtstrend fort. Während andere Gemeinden mit Betriebsabgängen kämpfen, sichern zwei Unternehmensprojekte in Tulln bis zu 100 Arbeitsplätze.
Der Installationsbetrieb E&S verlässt seinen zu klein gewordenen Standort in der Karlsgasse und errichtet an der Südumfahrung – zwischen Star Movie und Landesfeuerwehrschule – einen neuen Firmensitz auf 3.000 Quadratmetern. Das Unternehmen bleibt damit der Stadt treu.
Auch McDonald’s plant eine Vergrößerung und steht kurz vor einer Standortverlegung von Langenrohr nach Tulln. Das avisierte 6.000-Quadratmeter-Areal an der Südumfahrung, nahe Agrana und Billa, war bisher Messeparkplatz und gilt als ehemalige Deponiefläche, die sich für Landwirtschaft nicht eignet. Eine Verbauung würde laut Stadt sogar den Grundwasserschutz verbessern.
Beim 2. Tullner Dialog bestätigte Raumordnungsexperte Prof. Gernot Stöglehner (BOKU), dass beide Projekte raumplanerisch unbedenklich seien, da bestehendes gewidmetes Bauland genutzt werde.
Während Tulln wächst, rutscht Langenrohr wirtschaftlich ab: Nach dem Aus des Möbelhauses Leiner und dem geplatzten KFC-Projekt schließt nun auch McDonald’s seine Filiale. Die Gemeinde verzeichnet sinkende Kommunalsteuereinnahmen und zunehmende Leerstände. Vertreter der FPÖ-Langenrohr wie GR Heinrich Pegler kritisieren die lokale Standortpolitik und fordern ein Umdenken.
Tullns Bürgermeister Peter Eisenschenk sieht die Entwicklungen als Bestätigung einer konsequenten Wirtschaftspolitik, die Arbeitsplätze und Betriebe langfristig sichern soll.
Fotos: Ö-News Archiv (1), ZVG (3)
- Auf diesen Areal soll der McDonald herkommen
- Leiner längst geschlossen
- GR Pegler kritisiert die Entwicklung in Langenrohr





