Jugendbande verunsichert Tullner Schubertpark Bürgermeister und Polizei rufen zu Anzeigen auf
Im Schubertpark in Tulln sorgt aktuell eine Gruppe Jugendlicher für Angst und Unsicherheit. Ein 15-jähriger mutmaßlicher Anführer fordert mit seinem kleinen Gefolge Geld, spricht Drohungen aus und soll andere Jugendliche auch körperlich angreifen – teils mit schwerer Gewalt, selbst wenn Opfer bereits am Boden liegen.
Bürgermeister Peter Eisenschenk und die Polizeiinspektion Tulln appellieren deshalb eindringlich an Eltern und Erziehungsberechtigte, mit ihren Kindern offen zu sprechen und betroffene Vorfälle unbedingt anzuzeigen.
Eisenschenk betont: „Damit helfen Sie, diesem Treiben bald ein Ende zu bereiten.“
Auch in der Vergangenheit hatte es ähnliche Vorkommnisse in der Umgebung des Tullner Stadtturm gegeben – der damalige Täter verbüßt inzwischen eine mehrjährige Haftstrafe.
Opfer eingeschüchtert – Schulen eingeschaltet
Die jüngsten Übergriffe blieben lange im Verborgenen, da Opfer oft Angst hatten, sich anzuvertrauen. Nach Bekanntwerden der teils brutalen Attacken informierte der Bürgermeister in Abstimmung mit der Bildungsdirektion Niederösterreich sowie der Polizei Eltern über die Schulen per Brief.
Verstärkte Kontrollen im Park
Neben Einsätzen der Polizei ist auch die Tullner City Patrol derzeit verstärkt an bekannten Treffpunkten wie der Bushaltestelle und im Park präsent. Der Austausch mit Jugendlichen soll präventiv wirken, entscheidend für polizeiliche Maßnahmen bleiben jedoch formelle Anzeigen.
Kontakt für Meldungen
Die Polizeiinspektion Tulln ist telefonisch unter 059133-3280, per E-Mail PI-N-Tulln@polizei.gv.at sowie im akuten Fall über Notruf 133 erreichbar. Eltern und Betroffene werden dringend ersucht, Vorfälle ohne Zögern zu melden, um eine rasche Beendigung der Straftaten zu unterstützen.
Foto: Ö-News/ St. Öllerer
