Elch „Emil“ sorgt im Tullnerfeld für Aufsehen
Ein ungewöhnlicher Gast durchquerte vergangene Woche das Tullnerfeld: Elch Emil, wie das Tier in Anlehnung an den tschechischen Langstreckenläufer Emil Zatopek getauft wurde, wanderte quer durch die Region und versetzte Mensch und Behörden gleichermaßen in Aufregung.
Seinen Weg nahm der beeindruckende Vierbeiner von Klosterneuburg, wo er die Donau überquerte, weiter nach Judenau-Baumgarten, wo die ersten Sichtungen gemeldet wurden. Überall, wo Emil auftauchte, waren zahlreiche Schaulustige mit Kameras und Handys zur Stelle.
Damit es weder für Menschen noch für den Elch gefährlich wurde, mussten Feuerwehr und Polizei einschreiten. Vor allem entlang der Böschung der HL-Bahntrasse war besondere Vorsicht geboten. Die Feuerwehr stellte sicher, dass Emil nicht die Gleise betrat. Auf tierärztliches Anraten wurden sogar Wassertröge aufgestellt, doch das nordische Tier zeigte sich wenig beeindruckt – es labte sich lieber an den reifen Äpfeln eines nahen Baumes.
Nach seinem Aufenthalt im Tullnerfeld zog Emil schließlich weiter in Richtung Würmla. Wohin ihn seine Wanderung noch führen wird, bleibt abzuwarten – sicher ist jedoch: Der außergewöhnliche Besucher hat die Herzen der Bevölkerung im Sturm erobert.
Fotos: Ö-News/ Florian Öllerer (5), Josef Thalauer (1)
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