Austria Wien vor schwerer Auswärtshürde in Ostrava
Nach dem Remis in Graz zählt für die Wiener Austria am Donnerstag bei Baník Ostrava nur eines: ein starkes Auswärtsergebnis. Um im Europacup weiterzukommen, müssen die Veilchen ihre größte Baustelle endlich schließen – die mangelhafte Chancenverwertung.
Am Donnerstag steht für die Wiener Austria ein wichtiger Prüfstein in der 3. Qualifikationsrunde der UEFA Conference League auf dem Programm: Die Veilchen gastieren bei Baník Ostrava. Nach dem unglücklichen 2:2 in Graz hoffen die Violetten auf ein starkes Ergebnis in Tschechien, um sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Wien zu sichern.
Bereits jetzt wissen die Austrianer, wer im Falle eines Weiterkommens im Play-off wartet: Der Sieger aus dem Duell FC Lugano (SUI) gegen NK Celje (SVN) wäre der nächste Gegner.
Effizienz als Schlüssel zum Erfolg
Spielerisch zeigt die Mannschaft von Trainer Stephan Helm schon viele gute Ansätze, doch die Chancenverwertung bleibt ein Problem. Sowohl im Heimspiel gegen den georgischen Vertreter FC Spaeri als auch zuletzt in Graz ließ die Austria zahlreiche Möglichkeiten ungenutzt. Helm und sein Trainerteam arbeiten intensiv daran, die Abschlussquote zu verbessern – denn international wird jede Nachlässigkeit eiskalt bestraft.
Neue Offensivkräfte unter Beobachtung
Heimkehrer Mamaprit Sakaria hat sich gut eingefügt, kämpft jedoch ebenso mit der Treffsicherheit wie Maurice Malone, Akbubarh Barry oder die Sommertransfers Noah Botic, Kelvin Boateng und Johannes Eggestein. Kreativspieler Dominik Fitz bleibt aktuell derjenige, der die Austria mit wichtigen Toren im Spiel hält – doch dauerhaft kann sich das Team nicht allein auf seine Qualitäten verlassen.
Führungsspieler und defensive Stabilität
Im Mittelfeld sorgen Kapitän Manfred Fischer und Dauerläufer Reinhold Ranftl dafür, dass der Motor der Veilchen am Laufen bleibt. In der Defensive führt Routinier Aleksandar Dragović Regie. Neben ihm sind Tin Plavotić, Hakim Guenouche und der Koreaner Kang Hee Lee wichtige Stützen. Dennoch gilt: Soll die Austria in Europa bestehen, muss das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Angriff noch besser harmonieren.
Mit einem konzentrierten Auftritt in Ostrava und einer konsequenteren Chancenverwertung könnte sich die Austria die Tür zum Play-off weit aufstoßen – und den Traum vom internationalen Herbst am Leben halten.
Foto: Ö-News Sport/ St. Öllerer
- Die Veilchen wollen wieder mit ihren Fans feiern.
